{"id":33417,"date":"2021-09-16T17:29:50","date_gmt":"2021-09-16T15:29:50","guid":{"rendered":"https:\/\/kingcom.ch\/faires-smartphone-ein-ding-der-unmoeglichkeit\/"},"modified":"2021-09-16T17:29:58","modified_gmt":"2021-09-16T15:29:58","slug":"faires-smartphone-ein-ding-der-unmoeglichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/faires-smartphone-ein-ding-der-unmoeglichkeit\/","title":{"rendered":"Faires Smartphone &#8211; ein Ding der Unm\u00f6glichkeit?!"},"content":{"rendered":"\n<p>Laut sehen-und-handeln.ch stellen Apple und Dell die fairsten Smartphones (IT Firmen Rating, die gr\u00f6ssten Firmen mit den gr\u00f6ssstem Martkanteil an mobilen Ger\u00e4ten und Computern) in den Bereichen Arbeitsbedinungen, Konfliktrohstoffen und Umweltbelastung her. Doch, ist ein komplett faires und nachhaltiges Smartphone \u00fcberhaupt produzierbar?<\/p>\n\n\n\n<p>Das heutige Smartphone besteht aus einer Vielzahl von Materialien: 57% Kunststoff, 25% Metall, 16% Glas und Keramik. In diesen 25% der Metalle sind auch seltene Erden enthalten, f\u00fcr die es bislang keine R\u00fcckgewinnungsverfahren gibt. Nach einmaligem Einsatz m\u00fcssen sie entsorgt werden. Obwohl ihr Vorkommen auf der Erde bald zu Ende geht&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>In der folgenden Abbildung ist die Preiszusammensetzung eines IPhone 4 (2014) ersichtlich:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1275\" height=\"1288\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_113440.jpg\" alt=\"\" data-id=\"33345\" data-full-url=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_113440.jpg\" data-link=\"https:\/\/kingcom.ch\/?attachment_id=33345\" class=\"wp-image-33345\" srcset=\"https:\/\/kingcom.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_113440.jpg 1275w, https:\/\/kingcom.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_113440-1014x1024.jpg 1014w, https:\/\/kingcom.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210916_113440-297x300.jpg 297w\" sizes=\"auto, (max-width: 1275px) 100vw, 1275px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Recherche zu den Arbeitsbedingungen ist ern\u00fcchternd. Sowohl in den L\u00e4ndern der Rohstoffgewinnung wie auch in den Herstellungs- und Produktionsl\u00e4ndern (haupts\u00e4chlich China) arbeiten Menschen unter miserablen Bedingungen, welche ihre Gesundheit gef\u00e4hrden und unzureichendem Einkommen. Wie fair kann eine Produktion sein, wenn die Verpackung und das Zubeh\u00f6r des Endproduktes mehr als den Lohn der involvierten Arbeitskr\u00e4fte ausmacht?<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Recherche und Diskussion in der Forschungsgruppe hinterliess uns mit mehr offenen als beantworteten Fragen zu einem fairen IT-Produkt. Als Endverbraucher erkennen wir die Problematiken relativ schnell, da diese sehr offensichtlich sind. Die Grenzen unserer Beeinflussung f\u00fcr ein nachhaltiges Produkt sind jedoch begrenzt. Aktuell sind sowohl die Konsumenten\/Konsumentinnen wie auch die IT-Firmen nicht gewollt, etwas an der Situation zu \u00e4ndern. Einer der Gr\u00fcnde ist finanzieller Natur &#8211; Technikfirmen wollen ihren Gewinn maximieren, die Kunden wollen ein zufriedenstellendes Produkt f\u00fcr m\u00f6glichst wenig Geld. <\/p>\n\n\n\n<p>Unser Fazit: Die Komponenten der mobilen Ger\u00e4te lassen bisher eine nachhaltige Produktion gar nicht zu. Aber eine Sensilbilisierung \u00fcber die Problematik kann zu einem Umdenken in der Gesellschaft f\u00fchren, so dass Ger\u00e4te beispielsweise m\u00f6glichst lange genutzt werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut sehen-und-handeln.ch stellen Apple und Dell die fairsten Smartphones (IT Firmen Rating, die gr\u00f6ssten Firmen mit den gr\u00f6ssstem Martkanteil an mobilen Ger\u00e4ten und Computern) in den Bereichen Arbeitsbedinungen, Konfliktrohstoffen und Umweltbelastung her. Doch, ist ein komplett faires und nachhaltiges Smartphone \u00fcberhaupt produzierbar? Das heutige Smartphone besteht aus einer Vielzahl von Materialien: 57% Kunststoff, 25% Metall, &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":123,"featured_media":33414,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[52,3],"tags":[],"class_list":["post-33417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-comment-organiser-ma-vie-numerique","category-divers"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/123"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33417"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33419,"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33417\/revisions\/33419"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33414"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kingcom.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}